Bertha von Suttner

Bertha-von-Suttner (1843-1914)

Bertha von Suttner

Bertha von Suttner


Die Namenspatronin unserer Schule ist Bertha von Suttner, die 1843 in Prag geboren wurde. Sie widmete ihr Leben dem Kampf gegen Krieg, soziale Missstände, Intoleranz und Antisemitismus.
Unermüdlich setzte sie sich für den Frieden ein, kämpfte in einer Zeit der Kriegsverherrlichung und des überzogenen Patriotismus für Gewaltfreiheit.
Mit ihrem Roman „Die Waffen nieder!“ wurde sie zur Pionierin der Friedensbewegung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Ihr Werk galt lange Zeit als der wichtigste Antikriegsroman.
Sie war es auch, die Alfred Nobel dazu inspirierte, einen Friedenspreis zu stiften.
1905 erhielt sie selbst den Friedensnobelpreis, nachdem sich die Jury vier Jahre lang geweigert hatte, einer Frau diese Ehre zuteil werden zu lassen.
Für ihren leidenschaftlichen Einsatz gegen Krieg und Gewalt erntete Bertha von Suttner im Laufe ihres Lebens viel Anerkennung, aber auch Kritik und Spott. In militaristischen Kreisen sprach man von ihr abfällig als „Friedensbertha“.
Für den August 1914 plante sie einen Weltfriedenskongress in Wien. Ihr Tod – kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges – bewahrte sie davor, das Scheitern ihrer Bemühungen um den Frieden in Europa erleben zu müssen.