Schüler helfen Schülern

Schüler helfen Schülern

Übersicht über diese Seite:

1. Streitschlichtung
2. Tutoren der Klasse 10 helfen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 7 bei den Hausaufgaben
3. Abenteuersporttag für Grundschulkinder und Schülerinnen und Schüler der Klassen 5

  1. Streitschlichtung

Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler
Im Rahmen der weiteren Entwicklung einer Sozialkultur an der Bertha- von-Suttner-Realschule rückt vor allem die Streitschlichtung (Mediation) in den Mittelpunkt. Bei der Streitschlichtung geht es um Konflikte, die überall dort auftreten, wo Menschen miteinander zu tun haben. Konflikte austragen bedeutet, sich mit anderen auseinanderzusetzen. Es geht in dem Schlichtermodell nicht darum, ob Konflikte und Streit sein dürfen oder wie sie vermieden werden können; die Frage ist vielmehr, wie gestritten wird, wie es zu einer Verständigung kommt. Die Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur ist also das Ziel. Ausgenommen sind Streitigkeiten, die die Schüler ohne Hilfe selbstständig lösen können. Anders jedoch sind die vielen „alltäglichen Erscheinungsformen“ von Gewalt zu bewerten, wie Rempeleien, Beschimpfun- gen, Vordrängeln, nicht mitspielen lassen, Auslachen, Petzen, Beschmutzen und Beschädigen von Sachen. Solche Konflikte eskalieren leicht. Konflikte gehören zum Leben wie die Luft zum Atmen. Es geht jedoch darum, wie man lernen kann, sinnvoll miteinander zu streiten, ohne den anderen zu verletzen oder zu erniedrigen.

Streitschlichter in Aktion
Streit schlichten will gelernt sein.
Ausbildung: Sicheres Auftreten, Gerechtigkeitssinn, Erkennen von Stimmungen, Eingehen auf die Gefühle der Streithähne, Gesprächsführung. Streitschlichter wollen Vertrauen erwerben und versprechen, verschwiegen zu sein.
Vorgehensweise: Schlichtung einleiten Ein Streit hat zwei Mitschüler in Rage gebracht. Der Streitschlichter nimmt sich Zeit für den Konflikt und verständigt sich mit den Rivalen, dass sie einander zuhören, ohne den anderen zu unterbrechen oder zu beschimpfen. Sachverhalt klären Die Kontrahenten setzen sich zusammen und legen ihre Position dar. Der Schlichter sorgt dafür, dass die Streithähne ihre unterschiedlichen Auffassungen und Wahrnehmungen klar und deutlich formulieren. Sie sollen sich gegenseitig verstehen, ein Stück „in den Schuhen des an- deren laufen“. Es geht nicht um Schuldzuweisung, sondern um die Frage, warum es so weit gekommen ist, warum man so reagiert hat. Jeder muss dabei in sich selbst hineinhorchen.
Lösungen suchen und eine Verständigung finden: Gemeinsam werden Lösungsmöglichkeiten gesucht, indem zwei wichtige Fragen gestellt werden: „Was bin ich bereit zu tun?“ und „Was erwarte ich von dem anderen?“ Es darf keine Gewinner und Verlierer geben. Beide müssen mit den Lösungen leben können. Vereinbarungen treffen und schriftlich festhalten Die Kontrahenten finden einen Weg, das zu erreichen, was sie von Anfang an wollten. Die Vereinbarung wird in Form eines Schlichtervertrages festgehalten und von den Beteiligten unterschrieben.

Eckpunkte der Schlichterausbildung:
Wir richten eine Streitschlichter-AG in der 9. Jahrgangsstufe ein, die von einer Lehrkraft ständig betreut wird. Feste Bestandteile der Streitschlichterausbildung sind der Besuch des Kletterpützes auf der Zeche Helene und eine Kletteraktion im Freien. Diese beiden Aktionen werden durchgeführt und begleitet von den Mitarbeitern des Jugendamtes II der Stadt Essen und den Lehrern. Angestrebt wird eine intensive Zusammenarbeit mit den zwei wichtigsten Jugendeinrichtungen im Umfeld unserer Schule, dem EMO und der Villa RÜ.

Die Arbeit der ausgebildeten Schlichter:
Die ausgebildeten Streitschlichter der Jahrgangsstufe 10 erfüllen folgende Anforderungen:
Die Streitschlichter stellen sich auf der ersten Pflegschaftssitzung der Klassen 5 und 6 jedes Schuljahres vor. Sie besuchen die neuen Klassen 5 in einer Stunde, die der jeweilige Klassenlehrer durchführt. Es wird ein regelmäßiger Schlichterdienst in den großen Pausen an- geboten. Falls weiterer Vermittlungsbedarf besteht, wird in Absprache mit allen Beteiligten ein Termin vereinbart.

2. Schüler helfen Schülern

  • bei den Hausaufgaben
  • beim selbstständigen Lernen („Lernen lernen“)
  • Bei der Hausaufgabenbetreuung werden Kleingruppen gebildet, die von Tutoren aus den Klassen 10 unter Anleitung und Aufsicht von anwesenden Lehrerinnen und Lehrern betreut werden.
  • Auch für diese jugendlichen Tutoren stellt sich die Hausaufgabenbetreuung an unserer Schule erfolgreich dar.
  • Sie wachsen in eine verantwortliche Position hinein, leisten Hilfestellung, schlichten manchmal Streit, hören zu, kümmern sich und bringen sich auch persönlich mit ihrer Schülererfahrung ein.
  • Das ist Arbeit, die entlohnt wird, die sie aber auch reifer macht.
  • So ist die Hausaufgabenbetreuung an der Bertha-von-Suttner-Realschule ein Baustein des sozialen Lernens.

3. Abenteuersporttag für Grundschulklassen und für die Klassen 5 der Bertha-von-Suttner-Realschule

Die Bertha-von-Suttner-Realschule bietet jährlich im Herbst einen Abenteuersporttag für interessierte Grundschulen und auch für die Klassen 5 an.
Die Klassen 4 der Grundschulen haben so auf spielerische Weise Gelegenheit, unsere Schule und schon einige Lehrerinnen und Lehrer kennenzulernen.
Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10 begleiten unter Aufsicht von unseren Sportlehrerinnen und Sportlehrern die Kinder durch diesen Tag und geben Hilfestellung an den verschiedenen Geräten.
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